Ein Pica ergibt am Bildschirm genau 16 Pixel und im Druck bei 300 DPI 50 Pixel. Geben Sie das Maß in Pica ein, stellen Sie die Auflösung ein und lesen Sie ab, wie viele Pixel die Datei braucht. Der Schalter unter den Feldern deckt drei Systeme ab: PostScript-Pica, Druckerei-Pica und Cicero.

Ein Pica wird in einem Schritt zu Pixeln: Sie teilen das Maß durch sechs und multiplizieren mit dem DPI-Wert. Bei 96 DPI ergibt ein Pica genau 16 Pixel, bei 150 DPI 25 Pixel und bei den 300 DPI des Drucks 50 Pixel. Die Zahl von 96 Pixeln je Zoll schreibt die CSS-Spezifikation fest.[1]
Die Sechs in der Formel steht dort, weil ein Pica genau ein Sechstel Zoll misst. Jede übliche Auflösung lässt sich ohne Rest durch sechs teilen, das Ergebnis fällt also bei 72, 96, 150, 300 und 600 DPI ganzzahlig aus.
In deutschen Druckereien rechnet man seit der Umstellung auf DTP in Millimetern.[2] Pica kommt deshalb meist von außen ins Haus: mit einem Layout aus einer englischsprachigen Agentur, mit einer englisch eingestellten Programmoberfläche oder aus einem Stylesheet.
Weiter unten finden Sie eine Tabelle mit 19 Maßen bei vier Auflösungen, einen Vergleich der drei Pica-Systeme, das Lesen der Schreibweise 5p6 und die Erklärung des Schalters. Die Gegenrichtung rechnet der Umrechner von Pixel in Pica.
Die Formel hat zwei Schritte: Pixel = Pica ÷ 6 × DPI. Der erste macht aus Pica Zoll, der zweite aus Zoll Pixel.
Beispiel für eine Spalte von 20 Pica bei 300 DPI: 20 ÷ 6 ergibt 3,333 Zoll, und 3,333 × 300 ergibt 1.000 Pixel. Dieselbe Spalte hat am Bildschirm bei 96 DPI 320 Pixel.
Für die Bildschirmarbeit gibt es eine Merkregel: Ein Pica ist 16 Pixel, also genau die voreingestellte Textgröße des Browsers. Dieselbe Größe beschreibt der Umrechner von rem in px, bei Standardeinstellungen decken 1 Pica, 1 rem und 16 Pixel also denselben Abstand ab.
Ein Pica besteht aus zwölf Punkt, und ein Punkt misst 1/72 Zoll.[3] Daraus folgt die zweite Merkregel: Ein Maß in Punkt teilen Sie durch zwölf und erhalten Pica. Punkte allein rechnet der Umrechner von pt in px, dort stehen auch die Menüpfade zum Umstellen der Einheit in Grafikprogrammen.
Kommt das Maß in Zoll oder metrisch, übernehmen dieselbe Rechnung der Umrechner von Zoll in Pixel, der Umrechner von Millimeter in Pixel und der Umrechner von Zentimeter in Pixel.
Die Tabelle zeigt dieselben Maße bei vier Auflösungen, gerechnet mit dem PostScript-Pica. Die Spalte 72 DPI betrifft ältere Bildschirmlayouts, 96 DPI ist die Bildschirmauflösung aus dem CSS-Standard, 150 DPI passt zu Bürodrucken und 300 DPI ist die Auflösung des Bogendrucks.
| Maß | 72 DPI | 96 DPI (Bildschirm) | 150 DPI | 300 DPI (Druck) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Pica | 12 px | 16 px | 25 px | 50 px |
| 2 Pica | 24 px | 32 px | 50 px | 100 px |
| 3 Pica | 36 px | 48 px | 75 px | 150 px |
| 4 Pica | 48 px | 64 px | 100 px | 200 px |
| 5 Pica | 60 px | 80 px | 125 px | 250 px |
| 6 Pica | 72 px | 96 px | 150 px | 300 px |
| 8 Pica | 96 px | 128 px | 200 px | 400 px |
| 10 Pica | 120 px | 160 px | 250 px | 500 px |
| 12 Pica | 144 px | 192 px | 300 px | 600 px |
| 15 Pica | 180 px | 240 px | 375 px | 750 px |
| 18 Pica | 216 px | 288 px | 450 px | 900 px |
| 20 Pica | 240 px | 320 px | 500 px | 1.000 px |
| 24 Pica | 288 px | 384 px | 600 px | 1.200 px |
| 30 Pica | 360 px | 480 px | 750 px | 1.500 px |
| 36 Pica | 432 px | 576 px | 900 px | 1.800 px |
| 42 Pica | 504 px | 672 px | 1.050 px | 2.100 px |
| 48 Pica | 576 px | 768 px | 1.200 px | 2.400 px |
| 54 Pica | 648 px | 864 px | 1.350 px | 2.700 px |
| 60 Pica | 720 px | 960 px | 1.500 px | 3.000 px |
Die Werte folgen der Formel px = Pica ÷ 6 × DPI. Sechs Pica ergeben einen Zoll, die Zeile mit 6 Pica zeigt also unmittelbar, wie viele Pixel ein Zoll bei jeder der vier Auflösungen umfasst.
Die Einheit mit dem Namen Pica hat heute drei Werte, und alle drei sind in Gebrauch. Der Schalter Pica-Typ unter beiden Spalten stellt die Rechnung auf das gewünschte um.
Das PostScript-Pica misst ein Sechstel Zoll, also 4,2333 mm. Diesen Wert meinen InDesign, QuarkXPress und die CSS-Einheit pc,[1] er passt also zu allem, was im digitalen Satz entstanden ist. Er ist voreingestellt.
Das Druckerei-Pica misst 400/2409 Zoll, also 4,2175 mm. Diese Norm legte 1886 der amerikanische Verband der Schriftgießereien fest, und TeX sowie LaTeX rechnen bis heute damit.[3] Wählen Sie es, wenn das Maß aus dem wissenschaftlichen Satz stammt.
Das Cicero misst zwölf Didot-Punkt, also 4,5128 mm.[2] Es ist 6,6% breiter als das PostScript-Pica und ergibt bei 300 DPI 53,30 Pixel statt 50. Wählen Sie es für ältere deutschsprachige Vorgaben, die noch im Didot-System geschrieben sind.
Dieser Umrechner rechnet mit dem Didot-Punkt zu 0,376065 mm, ein Cicero misst damit 4,5128 mm. Daneben gelten zwei weitere Definitionen: die ursprüngliche über 1/72 des französischen Zolls ergibt 4,5117 mm, die polnische Norm mit 2.660 Punkt je Meter ergibt 4,5113 mm. Die Extremwerte trennen 0,033%, es braucht also 57 Cicero nebeneinander, bis der Unterschied bei 300 DPI einen ganzen Pixel erreicht.
Die Übersicht zeigt, wie viel eine Einheit in jedem der drei Systeme misst und wie viele Pixel daraus werden. Die Pixelspalten sind für eine einzelne Einheit gerechnet, bei größeren Maßen wächst der Abstand also proportional.
| System | Millimeter | Zoll | 96 DPI | 300 DPI |
|---|---|---|---|---|
| PostScript-Pica (DTP) | 4,2333 mm | 0,166667 | 16 px | 50 px |
| Druckerei-Pica (TeX) | 4,2175 mm | 0,166044 | 15,94 px | 49,81 px |
| Cicero | 4,5128 mm | 0,177669 | 17,06 px | 53,30 px |
PostScript-Pica und Druckerei-Pica trennen 0,38%, bei 300 DPI sind das knapp 0,2 Pixel je Einheit. Das Cicero weicht stärker ab: über zwanzig Einheiten summieren sich bei 300 DPI 66 Pixel.
Satzprogramme schreiben ein zusammengesetztes Maß: die Zahl der Pica, den Buchstaben p, dann die Zahl der Punkte. 5p6 bedeutet fünf Pica und sechs Punkt; InDesign und QuarkXPress verwenden beide diese Schreibweise.[3]
Für das Eingabefeld teilen Sie die Punkte durch zwölf und addieren sie zu den Pica. Sechs Punkt sind ein halbes Pica, 5p6 geben Sie also als 5,5 ein. Das Feld nimmt Komma und Punkt an, 5,5 wirkt genauso wie 5.5.
Die Tabelle darunter führt elf Maße in dieser Schreibweise auf, mit Dezimalwert und Pixelzahl bei 300 DPI. Das Zurückschreiben eines Ergebnisses in diese Form beschreibt der Umrechner von Pixel in Pica.
Die erste Spalte zeigt die Schreibweise, die im Maßfenster von InDesign oder QuarkXPress steht. Die zweite ist die Zahl für das Eingabefeld. Die dritte nennt das Ergebnis bei der Auflösung des Bogendrucks.
| Schreibweise | In Pica | 300 DPI |
|---|---|---|
| 2p6 | 2,50 | 125 px |
| 4p0 | 4,00 | 200 px |
| 5p6 | 5,50 | 275 px |
| 6p9 | 6,75 | 338 px |
| 9p0 | 9,00 | 450 px |
| 12p6 | 12,50 | 625 px |
| Schreibweise | In Pica | 300 DPI |
|---|---|---|
| 16p0 | 16,00 | 800 px |
| 20p3 | 20,25 | 1.013 px |
| 28p6 | 28,50 | 1.425 px |
| 36p0 | 36,00 | 1.800 px |
| 45p0 | 45,00 | 2.250 px |
Die Zahl nach dem Buchstaben p reicht von 0 bis 11, denn zwölf Punkt ergeben ein volles Pica. Ein einzelner Punkt ist 0,083 Pica und 4,17 Pixel bei 300 DPI.
Alle Werte in den Tabellen haben wir aus den Einheitendefinitionen berechnet und vor der Veröffentlichung rechnerisch geprüft. Historische Angaben und die Namen lokaler Einheiten stützen sich auf die oben genannten Quellen.
Inhalt zuletzt geprüft: · erstellt und geprüft vom Arteon-Team
Bei 96 DPI sind es genau 16 Pixel. Bei 72 DPI sind es 12 Pixel, bei 150 DPI 25 und bei 300 DPI 50 Pixel. Die Pixelzahl richtet sich nach der eingegebenen Auflösung, denn erst dadurch bekommt ein Pixel eine physische Größe.
Ein Pica misst genau ein Sechstel Zoll, und alle üblichen Auflösungen lassen sich ohne Rest durch sechs teilen: 72, 96, 150, 300 und 600. Ein Punkt verhält sich anders und ergibt bei 96 DPI 1,333 Pixel, ein Millimeter bei 300 DPI 11,81 Pixel.
Zwölf. Ein Punkt misst 1/72 Zoll, ein Pica 1/6 Zoll, sechs Pica ergeben also einen Zoll. Ein Maß in Punkt teilen Sie durch zwölf und erhalten Pica; Punkte allein rechnet der Umrechner von pt in px.
Fünf Pica und sechs Punkt. Die Zahl vor dem Buchstaben p sind Pica, die danach Punkte. Sechs Punkt sind ein halbes Pica, im Feld geben Sie also 5,5 ein. InDesign und QuarkXPress verwenden diese Schreibweise.
Lassen Sie PostScript (DTP) stehen, wenn das Maß aus InDesign, QuarkXPress oder einem CSS-Stylesheet stammt. Wählen Sie Druckerei (TeX) bei Dateien aus TeX und LaTeX. Wählen Sie Cicero, wenn das Maß aus dem europäischen Satz vor der DTP-Zeit oder aus einer Vorgabe in Didot-Punkt stammt.
Ein Cicero besteht aus zwölf Didot-Punkt und misst 4,5128 mm, ein PostScript-Pica dagegen 4,2333 mm, das Cicero ist also 6,6% breiter. Bei 300 DPI ergibt ein Cicero 53,30 Pixel und ein Pica 50. Ein Cicero entspricht 1,066 Pica.
Ja. Die CSS-Spezifikation legt 96 Pixel je Zoll fest, und ein Pica ist ein Sechstel Zoll, die Einheit pc entspricht also 16 Pixeln. Bei einer anderen Auflösung ändert sich die Zahl, deshalb bleibt das DPI-Feld in Ihrer Hand.
Sie teilen die Pixelzahl durch die Auflösung und multiplizieren mit sechs. Diese Rechnung übernimmt der Umrechner von Pixel in Pica, und die Schaltfläche Reihenfolge tauschen bringt Sie mit einem Klick dorthin.

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